Mangrovenfluss

31. Mai 2011

Mit den ersten Sonnenstrahlen lichteten wir den Anker und fuhren los. Kaum waren wir unterwegs, stabilisierte sich Hugo und wir konnten noch etwas Schlaf nachholen.

Am südlichen Ende des Kanals zwischen den Inseln ankerten wir. Inés hielt die Stellung an Bord, während wir eine Dinghy-Expedition in den Mangrovenfluss unternahmen. Gegen Wind und Welle fuhren wir noch eine halbe Seemeile um zwei Kaps herum, dann erreichten wir die breite Mündung des Flusses. Hier wurde das Wasser ruhiger und wir konnten dicht an den Mangroven entlangtuckern. Immer tiefer drangen wir in das Dickicht der Zweige und Luftwurzeln ein, bis es zu flach wurde, wir den Motor abstellten und weiterpaddeln mussten. Ein spannender Ausflug, auch wenn wir kaum Vögel oder sonstige Tiere gesehen haben.
Auf dem Rückweg sahen wir einen Kanal vom Hauptfluss abzweigen. Ich erinnerte mich, dass ich schon beim Betrachten der Bilder von Google Earth hier einen Durchgang vermutet hatte – und tatsächlich: Wir landeten problemlos im Kanal und kurze Zeit später wieder bei unserem Boot.

Reisetipps

Der Mangrovenfluss - ankern kann man an der Südostecke des Kanals. Dann den Kanal hoch durch die Abkürzung. Sollte auch vom Kanal her problemlos zu finden sein, vielleicht einen Wegpunkt setzen. In meinen GPS-Aufzeichnungen ist der Mangrovenfluss nicht enthalten, ich habe ärgerlicherweise mein Navi vergessen...